Auch das dritte Aufeinandertreffen geht verloren
Naunhofs Handball-Oberliga-Damen verlieren Hin - und Rück- und Pokalspiel
gegen den HSV Marienberg
Naunhof (sbf). Auch den dritten Vergleich dieser Saison gewinnen die
Oberliga-Handballdamen des BSC Victoria Naunhof gegen den HSV Marienberg
nicht. Im Rückspiel in heimischer Parthelandhalle ziehen sie diesmal mit
18:22 den Kürzeren.
"Wir schlossen unsere Angriffe oft zu schnell ab, fabrizierten viele
Fehlwürfe und hatten 16 Fehler im Zuspielbereich", analysierte Trainer
Stefan Remane nach dem Spiel. Das sei der Hauptgrund gewesen, warum es
letztlich in diesem deckungsintensiven, torarmen Spiel nicht zum Sieg
reichte. Der Blick auf die Siebenmeterbilanz und die Zeitstrafen lässt aber
auch noch einen anderen Grund Vermuten. "Irgendwie war es schon komisch, mit
welcher Elle die Schiedsrichter die Abwehraktionen beider Abwehrreihe
maßen", meinte Mannschaftsleiter Thomas Gebauer. Auf der einen Seite, der
Maienberger, wurde relativ schnell abgepfiffen, auf der Naunhofer lange
gewartet bis die Aktion Siebenmeterreif wurde. Neun Strafwürfe für Marienberg,
einer für Naunhof sprechen genauso wie vier Zeitstrafen für den BSC und nur
eine für die Gäste eine deutlich Sprache. Und letztlich wurde das Spiel kurz
vor Ablauf der Zeit auf eine derartige Weise entschieden doch dazu später.
In der Abtastphase wurde, auch dank zweier gehaltener Siebenmeter durch
Heike (Mutti) Porsch-Ehrenberg, auf 4:2 davongezogen. Doch dann folgte eine
Phase, wo die bereits angesprochenen Fehler zutage traten. Bis zum 5:5
konnte das Spiel offen gehalten werden, mit drei weiteren Treffern setzten
sich die Gäste gegen die bis dahin zwei Mal in Unterzahl spielende BSC-Damen ab.
Vom 5:8 bis 8:10 gelang es den Rückstand zu verringern. Wiederum durch zu
hektische Abschlüsse bedingt wuchs der Rückstand an (8:12), beim 10:13 aus
BSC-Sicht wurden die Seiten gewechselt.
Im zweiten Abschnitt blieb es bis zur 40. Minute torarm, 12:14 stand es da
und es war alles noch offen. Aber es folgte wieder eine
Nichts-zustande-bring-Phase. Zwischen der 40. und 48. Minute zog Marienberg
auf 18:12 davon. In seiner Verzweiflung nahm Remane Auszeit, die Wirkung
zeigte. "Gebt noch mal Gas, wir haben nichts zu verlieren", forderte er von
seinen Damen. Und die drehten auf, waren in der 55. Minute beim 18:20 auf
Tuchfühlung ran. Doch dann folgte eine Entscheidung der Unparteiischen. Die
zeigten Zeitspiel an, ließen lange den Arm oben und ermöglichten den Gästen
einen Angriff der eigentlich abgepfiffen hätte werden müssen. Die Folge, war
ein Siebenmeter und Zeitstrafe gegen Naunhof, wo Marienberg auf 21:18
erhöhen konnte und die Fronten endgültig klärte.
Naunhof: Ehrenberg, Porsch-Ehrenberg; Ritter 3, Zoch, Wurzer, Hanisch (3), von Bünau 3/1, Ganske 5, Ludwig 4, Gebauer.
Siebenmeter: Naunhof 1/1
Chemnitz 9/5
Negativserie geht zu Ende
Handballoberliga, Damen: TU Dresden Naunhof 25:26
Dresden (sbf). Nach dem Abpfiff war die Gefahr groß, dass sich der in sekundenschnelle gebildete Knäuel aus Naunhofer Oberliga-Handballerinnen nicht mehr auflösen wird. Als dies gelang, vollführten die Victoria-Damen nach dem 26:25-Sieg bei TU/SF Dresden regelrechte Freudentänze.
Verständlich, denn ihnen gelang es eine Negativserie von drei Spielen in Folge zu stoppen. Nun können die Remane-Schützlinge noch sechs Punkte bis zum Saisonende dazuergattern, wenn gegen Marienberg (H), Oschatz (A) und HV Chemnitz (H) Siege gelingen würden. Dass man das Zeug trotz des Einsatzes von zwei Spielerinnen aus der Zweiten hat, dieser Beweis wurde an der Elbe erbracht. "Für die Moral war es sehr wichtig, dass wir als Sieger vom Parkett gingen³, meinte Mannschaftsleiter Thomas Gebauer nach Spielende. Er fügte noch an: "Heute hatten wir auch mal das bisschen Glück, was man braucht.³ Der Beginn des Spiels verlief nicht nach den Wunsch der Parthestädterinnen.
Sie begannen nervös und lagen schnell 1:4 hinten, bekamen das Spiel in den Griff, nach 15 gespielten Minuten lagen beide Mannschaften beim 8:8 wieder auf Augenhöhe. Für Carolin Konrad (verletzt) und Mady Wurzer (Infekt) kamen Anne Drexler und Tina Beyer zum Einsatz und sorgten dafür, dass der Trainer einige Alternativen mehr hatte. In der besten Naunhofer Phase gelangen bei zwölf Angriffen zehn Tore und beim 15:13 für Naunhof ging es in die Pause.
Nun folgte die zweite Halbzeit, in diesem Spielabschnitt konnte Naunhof gegen die Spitzenteams dieser Liga, Rödertal-Weinböhla und Neustadt-Sebnitz nicht mehr mithalten. Diesmal aber passierte das nicht. Bis zur 45. Minute zogen sich die Landeshauptstädterinnen zum 14:14 heran. Mehr gelang nicht, weil Victoria-Hüterin Ehrenberg ihren dritten Siebenmeter im Spiel hielt und vorerst ein Rückstand vermeiden konnte. Danach schwappte das Spiel hin und her die Führung wechselte mehrfach kein Team konnte sich aber absetzen.
Kriminell wurde es, als Patricia Ritter ihre dritte Strafe kassierte, ab der 48. Minute ausfiel, und Dresden 25:23 führte. "Ich sah uns, unserer Mühen schon beraubt³ gab Remane zu, dass er dies kurz vor Spielende gedacht hat.
Doch mit einem furiosen Endspurt, eingeleitet von Nicole Hanisch und Katharina von Bünau wurde noch die Wende zum 26:25 geschafft.
Naunhof: Stephanie Ehrenberg; Drexler, Ritter 1, Zoch, Hanisch 7, von Bünau 11/2, Beyer 2, Ganske 5/1, Ludwig.
Siebenmeter: Dresden 10/7, Naunhof 3/3
Zeitstrafen: Dresden 3, Naunhof 4
40 Minuten mitgehalten
Handball, Damenoberliga: Neustadt-Sebnitz Victoria Naunhof 25:16
Neustadt/Sebnitz (sbf). Alles in allem zogen sich die Handballdamen vom BSC
Victoria Naunhof achtbar aus der Affäre. Zwar fiel der 25:16-Heimsieg des
Oberliga-Tabellenzweiten Neustadt-Sebnitz hoch aus, doch im Gegensatz zum
21:34 verlorenen Heimspiel gegen Rödertal-Weinböhla der Totaleinbruch
vermieden werden.
Irgendwie kam einem das bekannt vor. Auch gegen das zweite Topspitzenteam
der Liga, Neustadt/Sebnitz, hielten Naunhofs Damen im ersten Abschnitt
blendend mit, gerieten erst im zweiten in deutlichen Rückstand. Beherzt
legten die BSC-Damen los. Die Gastgeberinnen staunten nicht schlecht, als
sie plötzlich 2:4 hinten lagen und es ihnen nicht gelang, postwendend das
Ergebnis zu ihren Gunsten zu korrigieren. Bis zum 8:6 änderte sich reineweg
nichts. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit stellte sich der Gastgeber
besser auf Naunhofs Angriffsspiel ein. "Da deutete sich schon an, was in der
zweiten Halbzeit auf uns zukommen wird", ahnte BSC-Coach Stefan Remane
nichts Gutes. Dennoch, sein Team war beim 11:12 trotz des
ein-Tore-Rückstandes zu Beginn der zweiten Halbzeit aufgrund des
Anschlusstreffers zwei Sekunden vorm Halbzeitpfiff durch Mady Wurzer, noch
gut dabei. Und selbst beim 13:15 aus BSC-Sicht die Anzeigetafel zeigte die
40. Minute an waren noch lange nicht alle Messen gesungen. Aber die
kampferprobten, schon in höheren Klassen zu Hause gewesenen Damen des
Tabellenführers, drückten auf die Tube und erwischten Naunhofs Damen in
einer Phase, wo ihnen der Handballgott nicht beistand. Da wurde nur Holz
getroffen, gab es einige Situationen, wo die Schiedsrichter durchaus auch
einmal auf den Punkt hätten zeigen können. Dann war der Ball schon durch die
Hosenträger der Hüterin gerutscht, konnte aber noch in höchster Not vorm
Überqueren der Torlinie weggeschlagen werden. Naunhof traf einfach nicht und
die nun in Fahrt gekommenen Neustadt/Sebnitzerinnen zogen uneinholbar auf
20:13 davon. Mit zwei schnellen Angriffen gelang es auf 15:20 zu verkürzen,
doch dann legte der Kontrahent noch eine Schippe drauf und aufgrund der
wenigen Wechselalternativen, die Naunhof hatte, machte sich nun auch der
Kräfteverschleiß bemerkbar, musste dem auch diesmal hohen Tempo Tribut
gezollt werden. Allerdings gaben sich die BSC-Damen nicht auf und konnten
sogar den Zehn-Tore-Unterschied, neun waren es nur, verhindern.
Kommendes Wochenende steht das Auswärtsspiel bei TU Dresden an.
Naunhof: Heike und Stephanie Ehrenberg, Ritter, Zoch, Konrad, Wurzer 3/1,
Hanisch 3, von Bünau 3, Ganske 3, Ludwig 4.
Siebenmeter: Neustadt/S.: 4/3,
Naunhof 2/1
Zeitstrafen: Neustadt/S.: 2, Naunhof 5
Nach guter erster Halbzeit bricht Victoria ein
Handball-Oberliga: Naunhofs Damen ziehen gegen Rödertal/Weinböhla mit
21:34 den Kürzeren
Naunhof (sbf). Die Handballdamen des BSC Victoria Naunhof halten eine
Halbzeit gegen die Gäste der SG Rödertal/Weinböhla mit. Im zweiten Abschnitt
dieses Oberligaspiels gehen sie mit 7:19 unter und kassieren noch eine
deutliche 21:34-Niederlage.
Mit einer 24:25-Niederlage hatten sich Naunhofs Damen mehr als achtbar beim
Hinspiel aus der Affäre gezogen. Geht da im Rückspiel etwas? Zumindest
Kühnste der Victoria Optimisten hofften auf eine Überraschung. Und die lag,
als die zweite Halbzeit begann, noch in der Luft. Doch im Eilzugtempo zogen
die Gäste der SG Rödertal/Weinböhla davon und spätestens nach 45 Minuten
eigentlich noch eher waren die Messen gesungen, war der Tabellenzweite
uneinholbar enteilt.
Der Anpfiff ertönte und sofort ging es mit Vollgas zur Sache, nach drei
Minuten waren schon sechs Tore (3:3) gefallen. Danach ließen die
Remane-Schützlinge einige Chancen links liegen (fünf Angriffe ohne
Torerfolg), als Rödertal/Weinböhla 6:3 führte, schien das Spiel den
erwarteten Verlauf zu nehmen. Im Gegenteil: Kanonier Katharina von Bünau
nahm das Zepter in die Hand und Naunhofs Damen minimierten ihre Fehlerquote,
schoben sich heran, glichen aus, lagen nach 25 Minuten gar 12:10 vorn.
Aber die Gästemannschaft nahm das Ruder wieder in die Hand und führte zur
Pause 15:14.
In der Halbzeitansprache lobte Trainer Stefan Remane die Deckungsarbeit und
auch im Angriff gab es kaum was zu kritisieren. Da wurde variabel agiert, im
richtigen Moment die Kreisspielerin angespielt. Einlaufende
Außenspielerinnen fanden ihre Lücke und v. Bünau traf aus dem Rückraum in
Halbzeit eins sechs Mal. Naunhofs Frauen hatten Hoffnung für die zweite
Halbzeit geweckt.
Etwas kritischer sah es Mannschaftsleiter Thomas Gebauer: "Wer in der ersten
Halbzeit das Spiel genau beobachtet hatte, dem wird nicht entgangen sein,
dass die Gäste ein höllisches Tempo vorlegten." Da musste man aufgrund von
nur drei Wechselvarianten (der Gegner reiste komplett an) mit dem
Schlimmsten rechnen. Und das Vermutete trat ein. Die Gäste, die wie es den
Anschein hatte, den Frust der am vergangenen Wochenende gegen Sebnitz
erlittenen Niederlage von der Seele spielten, berannten erbarmungslos das
Naunhofer Tor. Kamen sie in Ballbesitz, ging die Post ab, pfeilschnell
wurden die Konter vorgetragen, echte Abwehrchancen gab es da kaum. Über
20:15, 23:17 bis hin zum 29:20 (50. Minute) baute der Kontrahent die Führung
aus. Die nun resignierenden BSC-Damen handelten sich kurz vor Spielende noch
Strafzeiten ein, und gingen in den letzten sechs Spielminuten mit 1:5 weiter
unter. Der Schlusspfiff erlöste dann die Gastgeberinnen, die mit hängenden
Köpfen den Gang in die Kabine antraten.
"Es ist schon schade, wenn man nach einer gut gespielten ersten Hälfte, im
zweiten Abschnitt nicht mehr gegenhalten kann", resümierte ein ebenfalls
enttäuschter Remane.
Naunhof: Stephanie und Heike Ehrenberg, Müller, Ritter,
Zoch, Konrad 3, Wurzer 5/1, Hanisch 2, von Bünau 8/1, Ganske 3/1, Ludwig.
Siebenmeter Naunhof: 3/3, Rödertal/W. 6/6
Zeitstrafen Naunhof: 5, Rödertal/W. 2.
Naunhofs Damen verlieren
Handball-Oberliga Damen: SG Neudorf/Döbeln - BSC Victoria Naunhof 28:27 (14:13)
Döbeln. Naunhofs Handballdamen können im Oberligaspiel bei der SG
Neudorf/Döbeln eine knappe 28:27-Niederlage nicht verhindern. Ihnen kann man
aber zugute halten, dass sie als der Gastgeber 24:18 führte nicht aufgaben
und fast noch den Ausgleich markiert hätten.
Beide Mannschaften kamen nur schwer in Gang. Als die elfte Spielminute
anbrach führte das Heimteam 3:2. Danach ging es im Gleichschritt weiter
über 4:4, 7:7, 9:7 bis hin zum 14:13 für die Gastgeberinnen wurde der
Halbzeitstand herausgeschossen. "Schon im ersten Abschnitt deutete vieles
daraufhin, dass dies nicht unser Tag werden wird", meinte Trainer Stefan
Remane.
In der Spielpause forderte er seine Damen auf, im zweiten Abschnitt
konsequenter zu decken. Doch viel änderte sich nichts. Neudorf/Döbeln kam zu
viel zu leicht herausgespielten Toren und führte zwischenzeitlich 14:11.
Auch der Torwartwechsel Tochter gegen Mutti Ehrenberg brachte nicht den
gewünschten Erfolg, weil das Abwehrverhalten der Vorderleute kaum
funktionierte. Die Folge: Der Rückstand wuchs auf 17:13 an. Eine Auszeit
brachte ein wenig Besserung, beim 21:18 war das Loch fast gestopft. Aber
Döbeln zog auf 24:18 davon. Als Naunhofs Felle davonschwammen, schwächelte
das Heimteam und beim 28:27 war Victoria für 30 Sekunden in Ballbesitz,
machte aber nichts daraus.
Naunhof: Stephanie Ehrenberg, Heike Ehrenberg; Ritter
1, Zoch 1, Konrad 3, Wurzer 4, Hanisch, v. Bünau 7/1, Ganske 3/1, Ludwig 4.
Siebenmeter: Döbeln 6/6, Naunhof 3/2
Zeitstrafen: Döbeln 3, Naunhof 4.
Ende gut, alles gut
Handball-Oberliga Damen: BSC Victoria Naunhof - BSV Sachsen Zwickau II 25:23
(14:10)
Naunhof (sbf). Mit einem Blitzstart gelang es den Handballdamen des BSC Victoria Naunhof binnen zwölf Minuten mit 8:1 in Führung zu gehen. Dass es im Oberligaheimspiel gegen den BSV Sachsen Zwickau II noch einmal eng wurde, sie letztlich nur knapp mit 25:23 die Nase vorn hatten, konnten sie nicht verhindern. Letztlich spielte das eine untergeordnete Rolle, denn auch für eine enge Kiste gibt es zwei Punkte.
"Ende gut, alles gut³, meinte nach dem Spiel Vereinschef Jörg-Dietmar Funke.
"Es hätte ein so ruhiger Sonnabendnachmittag werden können³, fügte er an, ergänzte, "zumindest den klaren Vorsprung hätten wir verteidigen müssen, eigentlich bestand sogar die Chance den auszubauen.³ Doch als es 8:1 stand, bekam Maria Ludwig eine Zwei-Minuten-Strafe, wo ein Tor eingebüßt wurde und als es einige Minuten später umgekehrt war, nutzte Naunhof die numerische Überzahl nicht um davonzuziehen. Mit fünf Toren Vorsprung war der Vorsprung aber dennoch komfortabel. Doch heimlich still und leise schlichen sich die Gästespielerinnen heran, verkürzten weiter, die Remane-Schützlinge führten plötzlich nur noch 11:8. Da waren 20 Minuten gespielt und als Luise Ganske den Weg auf die Strafbank antrat, hatten die Gäste die Chance, sich weiter heranzupirschen. Doch denen gelang kein Treffer im Gegenteil fünf Victoria-Spielerinnen fanden die Lücke im Sechser-Abwehr-Verbund der Gäste.
Und als Stephanie Ehrenberg mit der Zehenspitze den Ball noch um den Pfosten lenkte, den Angriff zum 13:8 (Maria Ludwig) so einleiten konnte, war die Handballwelt in Naunhof wieder in Ordnung. Die Chance in 60 Sekunden gegen nur vier Gästespielerinnen einen Treffer zu markieren, wurde nicht genutzt.
Mit dem 14:10 im Rücken warnte Trainer Stefan Remane seine Damen in der Pausenpredigt. Doch irgendwie waren einige nicht bei der Sache, als der Pfiff zur zweiten Halbzeit ertönte. Maria Ludwig musste für weitere zwei Minuten zuschauen, Zwickau war wieder auf zwei Tore ran (15:13-Führung für Naunhof). Remane nannte am Ende die große Anzahl von Fehlern, die zustande kamen, ohne vom Gegner provoziert, als Hauptursache, dass die Fronten nicht vorzeitig geklärt wurden. Im Fachjargon werden sie Anfängerfehler (ungenaue Zuspiele, Fangfehler, überhastete Würfe, besser postierte Mitspielerin übersehen und so weiter) genannt. Doch als Patricia Ritter auf 19:13 erhöht hatte, schienen die Tücher trocken abgepackt, beim 22:16 deutete reineweg noch nichts auf einen engen Ausgang hin. Doch der 23. Naunhofer Treffer ließ sehr lange auf sich warten, fiel erst, als die Gäste beim 20:22 zum Überholen ansetzen wollten, aber zum richtigen Zeitpunkt. In der nun immer hektisch werdenden Schlussphase setzten Zwickaus Damen, bei denen beide Außenangreiferinnen immer wieder Lücken fanden, alles auf eine Karte und ließen weder beim 23:20 noch 24:21 abreißen, beim 24:23 (45 Sekunden vorm
Abpfiff) aus Sicht der Victoria-Damen war der Ausgleich greifbar nah, zumal Luise Ganske auf der Strafbank saß. Als die Schiedsrichter Zeitspiel signalisierten, übernahm Mady Wurzer Verantwortung, mit dem spielentscheidenden 25:23 wurde ihr Risiko belohnt.
Eine unfreiwillige "Modenschau³ gab es in der Halbzeitpause. Da die Spielerinnen beider Mannschaften nur schwer zu unterscheiden waren, wechselte Gastgeber Naunhof die Spielgarnitur.
Naunhof: Stephanie Ehrenberg, Patricia Ritter (1), Caroline Zoch, Mandy Richter (1), Carolin Konrad (1), Mady Wurzer (4/1), Nicole Hanisch (3), Katharina von Bünau (3), Luise Ganske (6/3), Maria Ludwig (6).
Siebenmeter: Naunhof 4/4, Zwickau 5/4.
Zeitstrafen: Naunhof 8, Zwickau 4.
SC Markranstädt dreht Spieß im Rückspiel gegen
Victoria Naunhof um
Handball-Oberliga, Damen:
Markranstädt - Naunhof 27:26 (15:15)
Markranstädt (sbf). Naunhofs Oberliga-Handballdamen verloren ein Spiel, das
sie auch gut und gerne hätten gewinnen können. Doch sie siegten nicht, weil
der SC Markranstädt in eigener Halle letztlich beim 27:26 ein Tor mehr
geworfen hatte, als die Remane-Schützlinge aus dem Muldental.
Die zahlreich erschienenen Zuschauer sahen von Beginn an ein munteres
Spielchen, wo sich die Gäste von der Parthe ganz allmählich auf 8:5
davongeschlichen hatten. Diese Phase des Spiels ("wir hätten daraus mehr
machen müssen"), gefiel Naunhofs Trainer Stefan Remane nicht. "Wenn es uns
hier gelungen wäre, noch ein zwei Tore mehr dazwischenzulegen, bin ich mir
sicher, hätten wir gewonnen", mutmaßte er. Auch als sein Team 9:7 Mitte der
ersten Hälfte noch vorn lag, konnte daraus kein Kapital geschlagen werden.
Irgendwie arbeiteten sich die Rand-Leipzigerinnen heran und mit ständigem
Führungswechsel ging es im Gleichschritt bis zum 15:15 gleichzeitig
Halbzeitstand. Im ersten Abschnitt wuchs Nicole Hanisch (vier Tore) in ihrer
alten Umgebung regelrecht über sich hinaus. "Leider konnte sie diese
Leistung im zweiten Abschnitt nicht mehr abrufen", lobte Remane mehr als er
kritisierte.
Dass es nicht mehr so gut klappte, lag auch am geänderten Deckungsverhalten.
Die Piranhas gingen wesentlich offensiver zu Werke. Dennoch gelang es
Naunhof 19:18 in Führung zu gehen. Doch eine Schwächephase der
Victoria-Damen führte dazu, dass die Markranstädterinnen sich mit 22:19 in
Vorhand spielen konnten. Das war der Knackpunkt im Spiel. Mit einer Auszeit
gelang es Remane zumindest wieder für geordnete Verhältnisse auf dem Parkett
zu sorgen und seine Schützlinge hatten großen Anteil daran, dass die Partie
bis zum Abpfiff spannend blieb. Denn sie arbeiteten sich wieder ran, der
26:27-Anschlusstreffer fiel aber dann doch zu spät, denn da waren nur noch
wenige Sekunden zu spielen und die überstanden die im Ballbesitz spielenden
Gastgeberinnen locker.
Mit Franziska Kaltenbach und Janet Schuster (beide sehen Mutterfreuden entgegen), sowie Susanne Haucke fehlten bei Naunhof gleich drei
Stammkräfte, die für Tore aus dem Rückraum sorgen können.
In Naunhof hat dieses Spiel keiner auf die leichte Schulter genommen. Remane
warnte im Vorfeld immer wieder. "Mit der Mannschaft gegen die wir 31:19
gewonnen haben, ist die, gegen die wir diesmal spielen, nicht mehr
vergleichbar." Thomas Gebauer, Naunhofs Mannschaftsleiter zeigte sich als
Sportsmann. "Hut ab vor Kerstin Mühlner, die mit ihren 45 Jahren drei
Treffer erzielte und ihre Mitspielerinnen immer wieder geschickt in Szene
setzte."
"Natürlich wollten wir uns hier besser verkaufen", gab Remane zu. Er
unterließ es die Schuld beim Schiedsrichtergespann, dass beidseitig nicht
immer richtig lag, zu suchen. Einen winzigen, glitzekleinen Vorteil hatte
das Gastgeberteam dennoch.
Aufgrund der Winterferien in den Schulen steht eine längere Spielpause an.
Erst in vier Wochen geht es mit dem Heimspiel gegen Zwickau II (Hinspiel
hatte Naunhof 25:24 gewonnen) weiter.
Naunhofs Damen werden in der längeren Spielpause fleißig trainieren, um in
den noch acht anstehenden Saisonpartien eine optimale Punktausbeute zu scheffeln.
Naunhof: Ehrenberg, Eichhorn; Ritter 1, Zoch 2, Richter, Konrad 2, Hanisch 5, von Bünau 4, Ganske 10/4, Ludwig 1.
Siebenmeter: Naunhof 6/4, SCM 6/6.
Zeitstrafen: Naunhof 6, SCM 4.
Viele sehenswerte Aktionen
Handball-Oberliga, Damen:
Naunhof Taucha 34:11(15:10)
Naunhof (sbf). Mit 34:11 gelang Naunhofs Oberligadamen im Heimspiel gegen
die TSG Taucha der höchste Saisonsieg. Der weiß Gott nicht zu beneidende
Tabellenletzte musste auch noch den Ausfall der Ex-Wurzenerin Stefanie Fross
hinnehmen.
Naunhofs Handballtrainer Stefan Remane meinte, "Hut ab vor den
Rand-Leipzigerinnen, die tapfer durchhalten." Seine Damen hatte das Hinspiel
30:20 gewonnen. Remane gab noch zu: "Nach der Niederlage in Görlitz, kamen
uns die Rand-Leipzigerinnen gerade recht." Die schafften es aber immerhin
fünf Minuten ihren Kasten rein zu halten. Dann aber brach es über den Gästen
so richtig herein. Mit sehenswerten Handball wurde der Vorsprung im Eiltempo
vergrößert. Gut angelegte Angriffe, Tore vom Kreis und aus dem Rückraum
sowie nach Kontern wechselten sich ab. Spätestens als es 11:1 stand waren
die Messen Mitte der ersten Halbzeit schon gesungen. Remane bedauerte aber,
dass danach die Zügel etwas locker gelassen wurden, bevor noch einige
Kontertore erzielt wurden und beim 15:10 der Halbzeitpfiff ertönte. "Wenn
wir weiter so druckvoll durchgespielt hätten", meinte Mannschaftsleiter
Thomas Gebauer. Damit wollte er sagen, ein Ergebnis mit 40 zu ?? Toren, wäre
möglich gewesen.
Denn der zweite Abschnitt, in dem wurden 19 Treffer erzielt, kam Naunhof dem
Ziel ominöse 40 eigene Tore pro Spiel doch sehr nah. Die Einheimischen gaben
weiter Gas, bei den Gästen ließen mehr und mehr die Kräfte nach und so wuchs
der Vorsprung rapide an. Allein acht Kontertore landeten die Victoriadamen,
die zum Schluss hin in Deckung nicht mehr als nötig zulangten.
"Nur nicht abheben", fordert Remane, der eindringlich davor warnt, das
Ergebnis nicht überzubewerten.
Mit 31:19 gewann Naunhof gegen Markranstädt das Heim(hin)spiel. Sonnabend
(19.00 Uhr) steht der Rückkampf an.
Naunhof: Ehrenberg, Eichhorn, Hauke 2, Ritter 1, Zoch 1, Konrad 1, Richter
2, Wurzer 4/3, Hanisch 2, von Bünau 5, Ganske 11/6, Ludwig 5.
SM: Naunhof
9/9, Taucha 4/2,
ZS: Naunhof 1, Taucha 2.
Probleme mit dem Zuspiel
Handball-Oberliga, Damen:
Görlitz - Naunhof 26:19(12:11)
Görlitz (sbf). Unglaublich aber wahr: Ein 36:17-Heimsieg steht eine
19:26-Auswärtsniederlage gegenüber. Denn Naunhofs Handballdamen mühten sich
zwar redlich, ins Oberligaspiel bei Koweg Görlitz fanden sie aber nicht und
traten so die Heimreise mit leeren Händen an. Noch ist damit der Aufstieg in
die Mitteldeutsche Liga noch lange nicht verspielt, doch in den nächsten
Spielen (zu Hause gegen Taucha, auswärts in Markranstädt) muss eine
deutliche Steigerung her, wenn kommendes Spieljahr in der neu gegründeten
Liga die Punkteverteilung mit Victoria Naunhof vonstatten gehen soll.
Am ersten Spielabschnitt gäbe es eigentlich gar nicht zuviel zu nörgeln,
wäre da nicht die schlechte Zuspielquote. Aufgrund dieser kamen die
Gastgeberinnen immer wieder in Ballbesitz und eigene Chancen waren dahin.
Und das, was Trainer Stefan Remane befürchtet hatte und worüber er auch
ernsthaft gewarnt hatte, trat ein. Seine Damen gerieten 4:8 in Rückstand.
Eine Auszeit schien zu fruchten, denn ganz allmählich zogen sich die
Handballerinnen aus der Sportstadt an Koweg heran, gingen 11:10 in Führung,
büßten die aber, weil zwei komplizierte Anspiele zum Kreis für Görlitzer
Ballgewinne sorgten und es mit 11:12-Rückstand zum Pausentee ging, wieder
ein.
Neben der Zuspielschwäche gelang es beiden Torhüterinnen im gesamten
Spielverlauf nie so richtig ins Spiel zu kommen. Die Görlitzer Damen, die
bei weitem auch nicht fehlerfrei agierten, aber lautstark unterstützt vom
eigenen Anhang, merkten, hier geht heute etwas. Sie pirschen sich auf 17:13
davon, überstanden ein Naunhofer Siebenmeter unbeschadet und kamen so in den
verbleibenden 20 Minuten nie mehr richtig in Bedrängnis, weil das
Selbstvertrauen der Remane-Schützlinge immer mehr verlustig ging. Überhastet
abgeschlossene Aktionen waren das falsche Mittel, um noch zu retten, was
eigentlich nicht mehr zu retten ging. Naunhof brauchte drei bis vier
Angriffe für ein Tor, Görlitz schenkte den Muldentalerinnen mal vier im
Gange ein.
"Uns fehlt ganz einfach eine Spielmacherin, die, wenn es bedrohlich wird,
den Kopf oben behält und die Fäden zieht", nannte Mannschaftsleiter Thomas
Gebauer einen Grund, warum es in der Lausitz nichts zu gewinnen gab.
Im Laufe der Woche hatte Naunhof ein Testspiel gegen die Polizeiauswahl
Sachsens mit 33:22 gewonnen. Da lief alles wie am Schnürchen, nun sucht das
Trainergespann nach Gründen, warum es auswärts Sand im Getriebe gab. Ein
schwacher Trost für Naunhof ist es, dass auch Spitzenteams ihre liebe Mühe
und Not am Dreiländereck hatten, die Punkte zu entführen. Aber die Topteams,
die schon in Görlitz antreten mussten, kamen im Unterschied zu Naunhof,
ungeschoren davon.
Naunhof: Ehrenberg, Eichhorn, Ritter 3, Zoch, Konrad 1, Wurzer 4/2, Hanisch
4, von Bünau 3, Ganske 3/1, Ludwig 1.
SM: Görlitz 3/1, Naunhof 6/3;
Zeitstrafen: Görlitz 1, Naunhof 3.
Mit dem Zug angereist
Handball-Oberliga, Damen:
Chemnitz - Naunhof 16:22(10:11)
Chemnitz (sbf). Nach zuletzt erspielten Ergebnissen, die nicht zu Punktgewinnen führten, reisten Naunhofs Handballdamen mit dem Zug zum letzten Oberligahinrundenspiel nach Chemnitz. Und dort gelang es gegen den einheimischen HV die Erfolgslosigkeit zu beenden und mit einem 22:16-Erfolg wurden zwei wichtige Punkte ins heimische Naunhof entführt.
Nach zehn Minuten beendeten beide Teams die Abtastphase. Und schon in der deutete einiges daraufhin, dass es kein allzu torreiches Spiel werden würde. Denn beide Deckungsreihen standen gut, dennoch kam es zu einem munteren auf und ab. Naunhof lag vorn, beim 7:5 gelang es nicht, sich abzusetzen. Im Gegenteil: Als die Gastgeberinnen 8:7 führten, konnte Naunhof Schlimmeres abwehren, sich die Führung, zur Halbzeit stand es 11:10, zurückerobern.
Die Halbzeitpause nutzte Trainer Stefan Remane noch einige Unzulänglichkeiten anzusprechen. Durch die sehr gute Deckungsarbeit letztlich wurden nur 16 Gegentore zugelassen gelang es immer wieder in Ballbesitz zu kommen. Passierte das, wurde zu oft versucht, die am weitesten vorn stehende Mitspielerin zu bedienen, anstelle über die zweite Welle den Gegner auszukontern.
Auch im zweiten Abschnitt wurden die Aufbauspielerinnen gut in Szene gesetzt, auch wenn nicht jeder Schuss saß, sah das alles ganz ordentlich aus, zudem auch noch einige sehenswerte Kreisspieltore erzielt wurden. Da Stefanie Ehrenberg nach ihrer Einwechslung ihren "Mann³ stand, blieb sie im zweiten Abschnitt im Tor und hatte ihren Anteil, dass die Führung auf 13:10 ausgebaut werden konnte. Naunhof kassierte eine Zweiminutenstrafe und fing ein Siebenmetertor, Chemnitz kam 12:13 heran. Das Spiel stand auf des Messers Schneide, aber nicht die in Überzahl agierenden Gastgeberinnen nutzten ihre Chance, sondern Naunhofs Damen, die in Unterzahl zwei Mal netzten und sich dann uneinholbar zum 22:16 absetzten.
Naunhof: Ehrenberg, Eichhorn; Kaltenbach 4, Zoch 1, Ritter, Conrad 1, Wurzer, Hanisch, v. Bünau 6, Ganske 7/3, Ludwig 3.
Siebenmeter:
Chemnitz 5/5, Naunhof 3/3,
Zeitstrafen: Chemnitz 1, Naunhof 2.
Erneut nicht gewonnen...
Handball-Moltenpokal: Marienberg Naunhof 30:22
Marienberg (sbf). Vor 14 Tagen verloren Naunhofs Handballdamen beim HV
Marienberg das Oberligapunktspiel mit 13:21, voriges Wochenende auch das
Landespokalspiel (Viertelfinale), das mit einem 30:22-Sieg des HV Marienberg
endete.
Nach den Dämpfern der letzten Wochen reisten die Muldentalerinnen nicht mit
allerhöchsten Erwartungen ins Erzgebirge. "Insgeheim hofft man immer auf
einen Sieg, wäre es schön gewesen, wenn wir eine Runde weitergekommen
wären", bestätigt Naunhofs Trainer Stefan Remane, dass man nicht vorhatte
freiwillig das Feld zu räumen. Am Ende reichte es nicht zum Erfolg, da es
aber viele gute Ansätze gab, hielt sich Remanes Enttäuschung in Grenzen, um
dies einmal vorwegzunehmen. Denn einer verschlafenen Startphase folgte eine
zweite Halbzeit, die nur mit 13:14 verloren ging. Nach 15 Minuten stand es
8:4 für die Gastgeberinnen. Die von Remane beantragte Auszeit brachte noch
nicht den gewünschten Erfolg. Über 10:4 ging es bis hin zum
16:9-Pausenstand. Marienbergs Spielerinnen fanden immer wieder die eine oder
andere Lücke, waren mehrfach durch Tore ihrer Kreisspielerinnen erfolgreich.
Zudem agierte Torhüterin Sarah Eichhorn Mitte der ersten Halbzeit einige Mal
etwas unglücklich. Stephanie Ehrenberg konnte sich nicht sofort auf die
Würfe der Gastgeberinnen einstellen, steigerte sich aber im weiteren
Verlauf.
Kurz vorm Pausenpfiff handelte sich Naunhof noch zwei Siebenmetertore
verbunden mit zwei Zeitstrafen ein. In Unterzahl zwei galt es die Startphase
der zweiten Halbzeit zu überstehen. Das gelang nur zum Teil, Marienberg zog
auf 18:10 davon. Dann aber folgte die Phase, die sogar unentschieden 12:12
endete. Mehrere sehenswerte Angriffe konnten mit Fernwurftoren erfolgreich
abgeschlossen werden. Die sich immer mehr stabilisierende Deckung der
Victoria-Damen ermöglichte durch Ballgewinne Konter. Ab der 40. Minute
trumpfte Luise Ganske mit vier Toren in Folge auf. Der Rückstand war auf
15:20 geschrumpft. Die Chance noch weiter zu verkürzen wurde aber nicht
genutzt, beim 22:15 für das Heimteam war das Strohfeuer schon wieder
erloschen.
"Der Pokal ist eine reizvolle Aufgabe, im Moment ist es für uns aber
wichtiger sich auf die Meisterschaftsspiele, die am 10. Januar 2010
fortgesetzt werden zu konzentrieren", denkt Naunhofs Mannschaftsleiter
Thomas Gebauer.
Naunhof: Ehrenberg, Eichhorn, Kaltenbach 1, Müller 1, Zoch 1, Richter,
Konrad, Wurzer 3/1, Hanisch 3, v. Bünau 4, Ganske 4/1, Ludwig 5.
Siebenmeter: Marienberg 7/5,
Naunhof 3/2, Zeitstrafe: 5/5.
Trotz Niederlage noch auf Kurs
Handball-Oberliga, Damen:
Victoria Naunhof SHV Oschatz 16:22 (9:11)
Naunhof (sbf). Für die neu gegründete Mitteldeutsche Liga gibt es viele Bewerber in der Handball-Oberliga der Damen. Da diese sich alle untereinander die Punkte wegnehmen, war die 16:22-Niederlage des BSC Victoria Naunhof gegen den SHV Oschatz zwar ärgerlich. Viel Boden wurde aber nicht verloren, hinter den zwei klar führenden Teams Weinböhla und Sebnitz-Neustadt ballt sich das Verfolgerfeld. Wieviel Mannschaften mit aufspringen werden, steht aufgrund der Abstiegsreglung höherer Spielklassen noch in den Sternen.
Gut in der Abwehr agierende Gästespielerinnen können es nicht verhindern, dass die Damen des Gastgebers in der 13. Minute 5:3 in Führung gehen. Doch danach versäumen sie es, besonders schwach im Vorwärtsgang spielende SHV-Handballerinnen weiter zu bestrafen. Die Manndeckung gegen die Oschatzer Spielmacherin Schneider brachte nicht den erwarteten Erfolg. Doch schwach werfende Gästespielerinnen, kassierten sogar in Naunhofer Unterzahl einen Gegentreffer durch Maria Ludwig. Sie ermöglichten eine erneute Zwei-Tore-Führung (9:7) der Remane-Schützlinge. Die legten aber die Halbzeitpause zu früh ein, büßten den Vorsprung ein und gerieten in der Schlussminute des ersten Abschnitts noch 9:11 in Rückstand. In acht Angriffen war den Victoria-Damen kein Tor gelungen.
"Noch ist nichts verloren³, machte Remane seinen Damen in der Halbzeitansprache Mut. Doch die waren von allen guten Geistern verlassen, liefen binnen weniger Minuten ins offene Messer, gerieten uneinholbar in Rückstand. Somit stand bereits nach 40 Minuten die Punktverteilung, Oschatz zwei, Naunhof null, fest. Mit dem 17:10 im Rücken ließen die Gästespielerinnen im zweiten Abschnitt auch dank einer überragenden Torhüterin Katrin Miersch nicht mehr viel zu und verwalteten den Vorsprung sicher ins Ziel.
Warum das Spiel verloren ging, hatte mehrere Ursachen. So zum Beispiel wurden im zweiten Abschnitt aus sechs Kontern nur zwei Treffer erzielt.
Dabei gilt es zu bedenken, dass in drei Fällen der sofort eingeleitete Gegenzug zu Oschatzer Toren führte. Von sieben Siebenmetern wurden nur drei genutzt und wenn man das alles gegenrechnet, kommt so der Sechs-Tore-Rückstand die 16:22-Niederlage zustande.
Kommendes Wochenende geht es für Naunhofs Damen nicht um Punkte. In Marienberg geht es um das Weiterkommen im Sachsenpokalwettbewerb. Danach ist erst einmal Weihnachtspause, bevor im neuen Jahr mit dem Spiel in Chemnitz die Rückrunde abgeschlossen wird.
Angesichts der knappen Führung der Gäste verwunderte es schon, dass die ersten Spielerinnen bereits drei Minuten nach dem Pausenpfiff auf der Platte
standen: Dazu SHV-Trainerin Jana Delor: "Zwei drei Sachen werden angesprochen, wenn ich eine Predigt halte, merkt die sich doch keine meiner Spielerinnen.³ Der Erfolg Blitzstart in Spielhälfte zwei gibt ihr recht und heiligt zudem die Mittel.
Ehrenberg, Eichhorn, Kaltenbach 2, Müller, Ritter, Zoch, Richter, Konrad, Wurzer 1, Hanisch 1, v. Bünau 3, Ganske 4/3, Ludwig 5.
Siebenmeter:
Naunhof 7/3, Oschatz 4/3;
Zeitstrafen: Naunhof 6, Oschatz 5.
Schwach geworfen...
Marienberg (sbf). Naunhofs Handballdamen ziehen beim HSV Marienberg mit
13:21 den Kürzeren. Und dennoch meinte Trainer Stefan Remane, "heute hätten wir locker unser Oberligaauswärtsspiel gewinnen können.³ Das Ergebnis bringt ein wenig Licht an den Tag, beweist, dass die Meinung von Remane sich mit den der Insider deckt. Mit 21 Gegentoren erzielten die Damen aus der Sportstadt im Erzgebirge einen sehr guten Wert. Aber dafür haperte es im Angriff gewaltig. Kurz nach Spielbeginn lag Marienberg 2:3 hinten, zehn Minuten später 7:3 vorn. Verloren war da noch lange nichts, denn viel lief bei den Einheimischen auch nicht zusammen. Auch sie rissen im Angriff keine Bäume raus, erkämpften sich aber immerhin zehn Siebenmeter.
Dennoch hätte gegen ein verwundbares Gastgeberteam mehr herausspringen können, eigentlich müssen. "Es wurden einige hundertprozentige Chancen nicht genutzt, einige Heber verfehlten ihr Ziel³, nannte Remane einen Grund, warum es nicht gelang, den Rückstand zu verkürzen. Mannschaftsleiter Thomas Gebauer meinte: "In vielen Fällen wird die falsche Option gewählt.³ Vielmals hätte man die Aktion selbst abschließen können, der Ball wurde abgegeben, und die verheißungsvolle Situation entschärfte sich. Es passierte aber auch, dass man es allein versuchte, obwohl ein Abspiel die bessere Option gewesen wäre. Hier herrscht zurzeit eine große Verunsicherung. Noch rätseln die Verantwortlichen in Naunhof woran das liegen kann. Immerhin wurden schon Spiele abgeliefert, wo der Beweis erbracht wurde, dass man es besser kann.
Selbst zur Halbzeit beim 7:11 aus Naunhofer Sicht war noch nichts verloren. Doch in Sachen schwache Abschlüsse (viele unplatzierte Bälle in dankbarer Torwarthöhe) nahmen sich beide Teams nicht viel. "Bis zur 45.
Minute hätten wir locker den Rückstand aufholen können³ (Remane). Das gelang nicht, beim Stand von 14:9 wurde die Schlussviertelstunde eingeläutet. In der schlichen sich dann auch noch technische Fehler seitens der Gäste ein und spätestens als Marienberg 19:11 führte, waren die Felle davongeschwommen.
Nun heißt es den Kopf nach vorn richten. Am Sonnabend (Anpfiff 17 Uhr) wird der SHV Oschatz empfangen, bevor eine weitere Woche später der Gegner im Landespokalwettbewerb erneut Marienberg heißt.
Naunhof:
Ehrenberg, Eichhorn, Kaltenbach 2, Müller, Ritter 1, Zoch 1, Wurzer 1, Hanisch 1, v. Bünau 4/1, Ganske 2, Ludwig 1.
SM: Marienberg 10/8, Naunhof 1/1,
ZS: Marienberg 3, Naunhof 1.
Heimteam vertagt Vorentscheidung
Naunhof (sbf). Nach der hohen 17:35-Heimniederlage der Vorwoche schafften
Naunhofs Handballdamen ein wichtigen 21:19-Sieg gegen TU/SF Dresden. Der
hätte durchaus etwas höher ausfallen können. Das passierte nicht, weil in
diesem Oberligaspiel es der Heimmannschaft nicht gelang zwischenzeitliche
Vier-Tore-Vorsprünge auszubauen.
"Es galt erst einmal im Laufe der Woche übererwartende deutliche Niederlage
der Vorwoche aus den Köpfen der Spielerinnen herauszubekommen", meinte
Victoria Coach Stefan Remane, der anfügte, "von daher war dieser Sieg
wichtiger denn je."
Naunhofs Handballerinnen konnten eine gewisse Verunsicherung anfänglich
nicht verbergen. 2:2 stand nach fünf gespielten Minuten an der Anzeigetafel.
Danach lief bei Naunhof nicht mehr viel, die Damen aus der Landeshauptstadt
spielten auch nicht fehlerfrei und konnten so kein Kapital aus dieser etwas
schwächeren Phase der Gastgeberinnen, bei denen aber die Deckungssarbeit gut
funktionierte, ziehen. Dadurch gelang es Victoria, sich mit 5:3 in Vorhand
zu spielen, kurz vorm Pausenpfiff stand es 10:6 und Naunhof spielte sogar in
Überzahl, ein Tor gelang aber nicht. "Vorn taten wir uns schwer, doch unsere
Defensivabteilung bescherte uns den Vorsprung," so Remane, der noch von zwei
vermeidbaren Treffern vorm Pausenpfiff sprach und Franziska Kaltenbach
lobte. Sie, die in der Vorwoche gefehlt hatte, rackerte in der Deckung
unermüdlich und an ihr richteten sich die Mitspielerinnen auf.
Nach Wiederanpfiff war der Vier-Tore-Vorsprung wieder hergestellt 12:8.
Ein weiterer Zwischenstand lautete 14:10. Und wieder wurde es nicht
geschafft den Vorsprung auszubauen. Dadurch nahm die Nervosität wieder zu
und zudem gab es zwei Zeitstrafen, so dass sogar für eine kurze Zeit in
Unterzahl zwei gespielt werden musste. Aber diese Phase wurde mit zwei
eigenen Treffern relativ unbeschadet überstanden, aber beim 18:17 stand das
Spiel auf der Kippe. Als es in der 53. Minute Siebenmeter gab Naunhof
schon zwei verschossen hatte, schnappte sich Katharina von Bünau, die bis
dahin noch nicht im Spiel getroffen hatte, die "Rinde", traf. Das
wiederholte sich beim nächsten Angriff nochmal. Auch ihren zweiten Strafwurf
versenkte sie und setzte dann noch mit einem Tor nach Kreisdurchbruch einen
drauf. Die Heimmannschaft hatte das Spiel wieder im Griff, führte 20:17
(57.), bevor Maria Ludwig mit ihrem Treffer zum 21:17 den Deckel endgültig
zuschraubte und der verdiente Sieg feststand. Zu den positiven Aspekten
zählten, dass Naunhof mit sieben Werferinnen, die trafen, nur schwer
ausrechenbar war, sieben Fernwurftore gelangen und auch zahlreiche
Kreisanspiele mit Torerfolg abgeschlossen wurden. Nächstes Spiel: Marienberg
Naunhof.
Naunhof:
Ehrenberger, Eichhorn, Kaltenbach (4), Müller, Ritter 4, Zoch 1,
Conrad, Wurzer, Hanisch 3, v. Bünau 3/2, Ganske 4/1, Ludwig 2.
Siebenmeter:
5/3 zu 4/3,
Zeitstrafen 3 zu 1
Am Ende wirds deftig
Als das Oberligaspiel der Damen zwischen Gastgeber Victoria
Naunhof und Neustadt-Sebnitz abgepfiffen wurde, stand den Beteiligten des
Verliererteams die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.
Mit der Niederlage
müsse man gegen das Spitzenteam immer rechnen, dass sie aber letztlich mit
17:35 so hoch ausfiel, damit nicht, meinte Mannschaftsleiter Thomas Gebauer.
Dort wo man in Weinböhla aufhörte, nämlich mit einer guten Deckungsarbeit,
sollte es gegen Neustadt/Sebnitz weitergehen. Und anfangs sah das auch gut
aus, 2:0, 4:2 und 6:4 führte Naunhof, doch als ein wenig die Ordnung
verloren ging, stand es zwischenzeitlich 10:10, aber die Gäste erzwangen
noch die 15:11-Halbzeitführung.
Trainer Stefan Remane zeigte in der Halbzeit seinen Damen Möglichkeiten auf
(kreuzen der Aufbaureihe) wie man den Gegner zwingen konnte, die Deckung
"Hacke sechs Meter", auflösen könnte. Beim 14:17 war Victoria auf
Tuchfühlung, doch dann folgte eine Phase, wo in acht Angriffen nicht
getroffen wurde, die Gäste sieben erfolgreich abschlossen. Und somit waren
beim 15:25 die Messen gesungen.
Naunhof:
Ehrenberger, Eichhorn, Müller, Ritter 1, Zoch 1, Richter 2, Wurzer
4/3, Hanisch 2, v. Bünau 4, Ganske 1, Ludwig 2.
Siebenmeter: Naunhof 4/3,
Neustadt 4/3,
Zeitstrafen: Naunhof 2, Neustadt 0.
Großartig gekämpft
Handball-Oberliga, Damen:
SG Rödertal/Weinböhla - BSC VICTORIA Naunhof 25:24 (16:12)
Weinböhla (sbf). Die Spiele der Wahrheit begannen für Naunhofs
Oberliga-Handball-Damen mit einer 24:25-Niederlage bei der SG
Rödertal/Weinböhla.
Die Remane-Schützlinge lagen im gesamten Spiel nur zurück, hätten aber bei
etwas Glück durchaus Zählbares mit nach Hause nehmen können. "Nach fünf
Minuten musste man böses Erahnen", stellte Mannschaftsleiter Thomas Gebauer
fest, als er die 5:1-Führung der Gastgeberinnen in sein Auswertungsprotokoll
eintrug. "In meiner Verzweiflung nahm ich, um Zeit zu gewinnen, Auszeit",
berichtete Coach Stefan Remane. Damit hatte er alles richtig gemacht, denn
Naunhof kam wieder auf handbreit ran (4:6). Danach nahm die Partie weiter an
Tempo auf, "es wurde eine sehenswerte, hochwertige, kampfbetonte, aber nie
unfaire Partie" (Gebauer). Die Gastgeberinnen schlichen sich aber wieder
davon, führten nach 20 Minuten 15:9, beim Stand von 16:12 wurden die Seiten
gewechselt.
Die zweite Halbzeit beginnt mit drei Naunhofer Toren, erst in der 39. gelang
Rödertal/Weinböhla der erste Treffer der zweiten Halbzeit. Naunhof war
zwischenzeitlich bis auf 15:16 ran, später auf 21:22. Doch der Mitfavorit
auf den Titel schlich sich auf 25:21 (55.) davon. Das Spiel schien gelaufen.
Doch der Gastgeber handelte sich eine Zwei-Minuten-Strafe ein, eine
Mitspielerin, die sich erbost aufregte, musste auch noch auf die Bank und
Naunhof spielte so mit zwei Mann mehr und kam bis 24:25 heran. Die letzten
20 Sekunden, die nach Naunhofs 24. Treffer noch zu spielen waren, überstand
das Heimteam mit der nötigen Cleverness.
Trotz der Niederlage hat Naunhof bewiesen, dass man mit einer
Superdeckungsarbeit vor allem im zweiten Abschnitt, vor keinem Team dieser
Liga Angst zu haben braucht.
Bereits am Sonnabend, 21. November, Anpfiff 17 Uhr, steht ein absolutes
Spitzenspiel der Handballoberliga an. Der Tabellenvierte Victoria Naunhof
(10:2 Punkte) empfängt den Tabellenzweiten Neustadt-Sebnitz (11:1).
für den BSC Victoria Naunhof spielten:
Stefanie Ehrenberger, Sarah Eichhorn, Franziska Kaltenbach 1, Patricia Ritter 2, Caroline Zoch 1, Mandy Richter 1,
Caroline Konrad, Mady Wurzer 9/6, Nicole Hanisch 2, Katharina v. Bünau 2,
Luise Ganske 2, Maria Ludwig 4.
Siebenmeter 9/8 zu 6/6, Zeitstrafen 7 zu 6
Auch der SACHSEN EXPRESS gab eine Meninung ab. Der komplette Bericht ist hier als PDF-Datei verfügbar!
Ins Viertelfinale gehüpft
Handball-Molten-Pokal: Plauen Naunhof 19:25
Plauen (sbf). Naunhofs Handballdamen ziehen im Molten-Pokalwettbewerb
(Landespokal) mit einem 25:19-Sieg beim SV Plauen-Oberlosa ins Viertelfinale
ein.
Pokalspiele haben bekanntlich eigene Gesetze, das trifft auch im Handball
zu. Letztlich spielt es dort keine Rolle wie in die nächste Runde eingezogen
wird. Letztlich sollte man beim Abpfiff der regulären Zeit mindestens ein
Tor mehr zu Buche stehen haben als der Widerpart, um sich eine
nervenaufreibende Verlängerung und ein eventuelles Sieben-Meter-Schießen zu
ersparen. Naunhofs Handballdamen hatten am Ende ihres Achtelfinalspiels beim
Verbandsligisten Plauen-Oberlosa sechs Treffer mehr zu Buche stehen. Der
25:19-Sieg im Landespokalwettbewerb konnte aber erst im Schlussgang
gesichert werden. "Zwischenzeitlich gelang es uns nicht auf und
davonzuziehen", stellte Victoria-Coach Stefan Remane nach Spielschluss fest.
Er habe mit Widerstand gerechnet, da Unterklassige (Verbandsligisten) bis in
die Zehenspitzen im Spiel gegen Höherklassige (Oberligisten) motiviert sind.
Während Plauens Trainer seine Damen trotz der Niederlage lobte, sah es bei
Remane etwas anders aus. Von den Spielerinnen der Halbpositionen habe er
sich mehr versprochen. Mady Wurzer, die auf der Position Aufbau Mitte
agierte, bekam dagegen ein Bienchen. "Mady versuchte das Spiel an sich zu
reißen, doch auf ihre Ideen gingen ihre Mitspielerinnen kaum ein", so der
Coach. Er monierte noch dass es nicht gelang einstudierte Spielzüge mit
Treffern abzuschließen. "Viel mehr als Stückwerk kam nicht heraus",
kritisierte er. So sei es nicht gelungen, sich aus dem Staube zu machen.
Eine 3:1-Führung konnte nicht ausgebaut werden, zwischenzeitlich führte
Plauen 5:4, beim 16:11 für Victoria schienen die Weichen auf Weiterkommen
gestellt, als die Vogtländerinnen auf 14:16 herankamen, hatten sie Mitte der
zweiten Halbzeit gar das 15:16 in der Hand. Naunhofs Mannschaftsleiter
Thomas Gebauer denkt, dass die Auszeit, die Plauen bei diesem Spielstand
nahm, eher "uns Naunhofern nutzte", als dem Gastgeber, der übermotiviert ins
offene Messer lief.
Naunhof:
Ehrenberg, Eichhorn, Ritter 1, Zoch 1, Richter, Konrad 1, Wurzer
7/2, Hanisch 2, V. Bünau 3/1, Ganske 5, Ludwig 5.
Siebenmeter: 2/1:5/3.
Naunhofs Handballdamen setzen ihren Siegeszug fort
BSC VICTORIA Naunhof - HSG Neudorf/Döbeln 27:16 (14:9)
Naunhof (sbf).. Mit 27:16 gewannen die Naunhofer Handballdamen ihr vorgezogenes Oberligaheimspiel gegen die HSG Neudorf/Döbeln
klar und erhöhten ihre Punktekonto auf 10:0.
Die Gäste reisten in Naunhof mit der Zielstellung an, den Gastgeberinnen ein
Bein zu stellen. Naunhofs Damen waren nicht gewillt, ihre weiße Weste
herzugeben. Handballtypisch ging das Spiel los: Nach wenigen Minuten stand es
2:2. "Dann folgte die einzige unschöne Szene des Spiels, als eine
Neudorferin eine unserer Spielerinnen beim Wurf zu Boden riss", betonte
Naunhofs Trainer Stefan Remane. Die Konsequenz: Rote Karte für die
Sünderin, Siebenmeter für Naunhof. Der wurde verwandelt, beim Stand von 3:2
begann die noch folgende Zweiminutenstrafe. Als die abgelaufen war, führten
die Remane-Schützlinge 6:2, wenig später 8:3. Danach gelang es nicht, den
Vorsprung "weil wir einige Chancen leichtfertig aus der Hand gaben"
(Mannschaftsleiter Thomas Gebauer), auszubauen. Die Gäste blieben dran, beim
14:9 wurden die Seiten gewechselt.
In der Startphase der zweiten Halbzeit baute Naunhof den Vorsprung auf 16:10
aus. "Dann folgten geschätzte zehn Minuten, wo die Zuschauer vergebens auf
ein Tor warteten", so Gebauer. Drei Mal wurde in dieser Zeit Holz getroffen,
Stefanie Ehrenberg, die für Sarah Eichhorn das Tor hütete, hatte einen
Einstand nach Maß, knüpfte nahtlos an die guten Leistungen ihrer Vorgängerin
an. Die Sache etwas anders ausgedrückt: Das Torwartproblem, wo der Schuh
mächtig drückte, scheint gelöst zu sein. Nach der Torflaute fand Victoria zu
gewohnter Spielstärke zurück und vom 17:12 konnte der Vorsprung bis zum
Abpfiff auf 27:16 ausgebaut werden. In dieser Schlussphase hatten die Gäste
aus dem Kreis Mittelsachen keine geeigneten Mittel mehr, um die Tore zu
verhindern. "Bei uns klappte reineweg alles", freute sich Remane, der
kommendes Wochenende mit seinem Team zum Landespokalspiel ins Vogtland, zum Verbandsligisten Plauen-Oberlosa, reisen wird.
Naunhof:
Ehrenberg, Eichhorn, Haucke 4, Kaltenbach 2, Müller, Zoch, Richter
2, Wurzer 3/2, Hanisch 3, von Bünau 6, Ganske 6/1, Ludwig 1.
Siebenmeter: 4/3:4/4,
Zeitstrafen: 2:1
Rote Karte. 0:1
Schönes Spiel mit tollen Leistungen!
Da das Spiel den Character eines Freundschaftsspiels haben sollte, entschied sich Stefan Remane dazu, auch einige Nachwuchsspielerinnen aus den eigenen Reihen (A/B-Kader) mit einzuladen. Nach der Begrüßung
durch den Präsidenten Jörg-Dietmar Funke und Vize Axel Lehmann, die von der Übergabe einiger Gastgeschenke begleitet wurde, ging es sofort los.
Viborg zog sofort ein hohes Tempo an. Man merkte, dass die Mannschaft (Jahrgang 93/94-->B-Jugend) das Spielen auf einem der berühmtesten Handball-Colleges (VIBORG HK) gelernt haben musste.
Naunhof wirkte dadurch und auch ob der Körpergröße (die dänischen Mädchen müssen durchschnittlich 1,78m groß gewesen sein) ein wenig verunsichert.
Daraus resultierten teils unsinnige Ballverluste und Viborg konnte im Gegenzug kontern.
Einige schöne Angriffe später stand es zur Halbzeit 6:13.
Auch in der zweite Hälfte fand Naunhof kaum Mittel um die Viborger Abwehr zu knacken.
Auf der anderen Seite gab es dagegen sehenswerte Ballbehandlung der Viborger Spielerinnen (z.B. lange Pässe aus dem Lauf - Ballannahmen mit einer Hand ohne das Tempo zu verringern). So wurde es trotz der unterlegenen
Naunhofer Damen zu einem tollen Handballerlebnis.
Der Naunhofer Nachwuchs spielte seinen Möglichkeiten entsprechend, Rohdiamanten waren zu sehen. Diese müssen allerdings noch geschliffen werden.
Am Ende stand es 18:35 und man freute sich dann doch, dass man ganze 18 Tore im gegnerischen Tor unterbringen konnte.
Die Aufstellungen:
Viborg mit (Nr. Name Tore):
1 Tine Rossel, 12 Nadia Chahade (beide TH), 2 Freja Holm, 13 Mathilde Christensen (3), 4 Emilie Vindstrup, 5 Sofie B. Toft (4), 17 Malene Vestergaard (5), 11 Simone Iskou (8), 8 Anna Cecilie La Cour (4), 99 Amanda Mekkelsen (1), 7 Caroline Müller (D, 3), 25 Cecilie Skejö (3), 0 Signe Groth (4) TR: Michael Döring (Lebensgefährte von Grit Jurack)
Naunhof:
1 Stephanie Ehrenberg, 21 Sarah Eichhorn (beide TH), 3 Anne Drexler (A-Jug.), 4 Franziska Kaltenbach (2), 5 Sandra Müller, 6 Patricia Ritter, 7 Caroline Zoch, 8 Mandy Richter (2), 9 Luisa Weihmann (B-Jug.), 11 Mady Wurzer (2), 12 Nicole Hanisch (6), 14 Katharina v. Bünau (3), 16 Katrin Schneider (B-Jug.), 18 Franziska Tag (B-Jug), 20 Luise Ganske (3), TR Stefan Remane
Offizieller LVZ-Bericht: siehe unten.
Team aus Dänemark in Naunhof zu Gast
Handballnachwuchs des Champion-League-Siegers gewinnt 35:18 gegen Victoria-Damen
Naunhof (sbf). "Man hätte es sich leicht machen können und das Freundschaftsspiel nicht annehmen müssen³, meinte Naunhofs Handballtrainer Stefan Remane. Als er das sagte, hatten seine Schützlinge gerade 18:35 gegen eine Nachwuchsmannschaft aus Dänemark, die sich aus Spielerinnen der Geburtsjahrgänge 1993/94 zusammensetzte, verloren.
Dass diese Mannschaft zum Trainingslager in Leipzig weilt, liegt auf der Hand. Ihr Trainer Michael Döring, der Lebensgefährte der deutschen Nationalspielerin Grit Jurak studierte Sportwissenschaft in Leipzig und trainiert den Viborger Nachwuchs. Und seine jungen Damen hatten so allerhand zu bieten. "Es war eine Augenweite", mit diesen vier Worten brachte Victoriapressesprecher Matthias Tag das Spiel auf den Punkt.
In der ersten Halbzeit legten die Nachwuchsspielerinnen des Champion-League-Siegers ein höllisches Tempo vor. Ballgewinn, Turbo starten und ab ging es in Richtung Naunhofer Gehäuse. Da bei den Kontern zudem die zeitlich und räumliche Koordination stimmte, tauchten hin wieder die Spielerinnen allein vorm Gehäuse der Gastgeberinnen auf. Mit anderen Worten, Naunhofs Torfrauen konnten da den Ball lediglich noch aus den Tormaschen fischen und zum Anspielpunkt weiterleiten.
"Mir war eigentlich klar, was auf uns zukommt", so Remane, "nichtsdestotrotz lud ich vier Nachwuchsspielerinnen ein." Und nicht nur sie konnten viel lernen. "Unsere Rohdiamanten", damit meinte Remane die jüngeren Victoria-Spielerinnen, "müssen noch geschliffen werden."
Mit Caroline Müller lief im dänischen Team auch eine deutsche Spielerin auf. Sie begann einst in Gräfenhainichen mit dem Handballsport, spielte später bei Halle-Neustadt. "Ich denke, bis jetzt habe ich alles richtig gemacht, habe meinen Wechsel nach Dänemark noch nicht bereut" Sie wollte damit sicher sagen, dass der Handballsport, besonders der bei den Frauen, in Dänemark einen sehr, sehr hohen Stellenwert genießt.
So traten sie an.
Viborg mit:
Tine Rossel, Nadia Chahade (beide TH), Freja Holm, Mathilde Christensen (3), Emilie Vindstrup, Sofie B. Toft (4), Malene Vestergaard (5), Simone Iskou (8), Anna Cecilie La Cour (4), Amanda Mekkelsen (1), Caroline Müller (D, 3), Cecilie Skejö (3), Signe Groth (4), Trainer: Michael Döring.
Naunhof:
Stephanie Ehrenberg, Sarah Eichhorn (beide TH), Anne Drexler (A-Jugend), Franziska Kaltenbach (2), Sandra Müller, Patricia Ritter, Caroline Zoch, Mandy Richter (2), Luisa Weihmann (B-Jugend), Mady Wurzer (2), Nicole Hanisch (6), Katharina v. Bünau (3), Katrin Schneider (B-Jugend), Franziska Tag (B-Jugend), Luise Ganske (3), Trainer: Stefan Remane.
Super Teamgeist
Handball-OL, Damen: Zwickau II - Naunhof 24:25 (11:10)
Zwickau (sbf). Dank einer geschlossen Mannschaftsleistung, aus der sich Susanne Haucke und Torhüterin Sarah Eichhorn noch ein wenig herausragten, gelang den Handballdamen des BSC Victoria Naunhof beim BSV Zwickau II der 25:24-Sieg. Der wiegt umso schwerer, da die Gastgeberinnen ihr Oberligateam mit mindestens vier Spielerinnen ihres Zweit-Bundesligateams verstärkt hatten. Mit 8:0 Punkten liegen die von Trainer Stefan Remane trainierten BSC-Schützlinge auf Platz zwei der Tabelle. Nach einer vorsichtigen Abtastphase lagen die Gastgeberinnen 2:1 vorn. Da ahnte noch keiner, dass dies im Spiel die letzte Führung des Gastgeberteams sein sollte. Denn mit fünf Treffern in Folge setzten sich Naunhofs Damen auf 6:3 ab. "Die Chance, uns ein wenig weiter aus dem Staub zu machen, war da", so Remane. Aber die Gastgeberinnen zogen sich wieder heran. Bis zur Halbzeit lag Naunhof mal mit einem oder zwei Toren vorn. Beim Stand von 11:10 wurde der Pausentee verabreicht. Bis zum 14:14 ging es im Gleichschritt im zweiten Abschnitt weiter. Dann aber sorgte ein gewaltiger Zwischenspurt für die beruhigende 19:15-Führung. 15 Minuten vor Schluss war die große Chance da, den Sack mit einem unlösbaren Knoten zuzubinden. Als die BSV-Damen auf 18:19 herangekommen waren, stand das Spiel auf des Messers Scheide. "Zum Glück gelang es uns wieder, etwas zu befreien" (Remane). Der BSC-Coach meinte damit, es war wichtig, dass Naunhof die Schlussphase mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in Angriff nehmen konnte. Es folgte eine Phase, wo Naunhofs Damen nicht mit Fortuna im Bunde standen. Zweimal klatschte der Ball nur ans Holz des BSV-Tores. Der Ausgang des Spiels war weiter ungewiss, doch erneut gelang es sich zu lösen. Von 22:21 zog Victoria auf 24:21 davon. Zu spielen waren da nur noch 150 Sekunden und die nun auf Manndeckung umstellenden Zwickauerinnen kamen tatsächlich noch einmal ran, erzielten 25 Sekunden vor Schluss den 24:25-Anschluss. Clever spielte Naunhof die Zeit herunter. Zehn Sekunden vorm Abpfiff nahm Remane Auszeit. "Dadurch konnten wir uns noch einmal neu ordnen", begründete er diese Maßnahme. Der 26. Naunhofer Treffer wurde Opfer der Schlusssirene. Nach Spielende stellte Mannschaftsleiter Thomas Gebauer fest: "In so einem Spiel können drei Abspielfehler hintereinander, wie es im ersten Abschnitt passierte, uns auf die Füße fallen." Und dann stellt er noch die Frage. "Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Sarah Eichhorn in der Schlussphase einen Konterangriff nicht erfolgreich entschärft hätte?"
Naunhof:
Ehrenberg, Eichhorn, Haucke (9), Kaltenbach (3), Zoch, Richter, Wurzer (3), Hanisch (3/1), v. Bünau (4), Ganske (3/1), Ludwig.
Siebenmeter: 2/4:3/3,
Zeitstrafen 3 zu 2.
Dritter Sieg in Folge
Handball-Oberliga, Damen: Naunhof - Markranstädt 31:19 (19:09)
Naunhof (sbf). Der Saisonstart verlief so, wie man sich das beim BSC Victoria vorgestellt hatte. Aus den drei Spielen gegen vermeintlich etwas schwächere Gegner der Handball-Damen-Oberliga wurden drei Siege eingefahren. Auch gegen den SC Markranstädt wurde gewonnen. Der 31:19-Erfolg im Heimspiel hätte dabei vor 250 Zuschauern noch deutlicher ausfallen können. Im Gefühl des sichern Sieges gestatten die Remane-Schützlinge im Schlussgang den Rand-Leipzigerinnen, die vom in Naunhof bestens bekannten Frank Mühlner (einst in Naunhof tätig) trainiert werden, sechs Treffer, schossen aber selbst nur drei. In den ersten fünf Minuten taten sich beide Mannschaften ziemlich schwer. Danach setzte sich Naunhof in einem auf hohem Tempo geführten Match (blieb bis zum Ende so) deutlich auf 7:1 (fünf Angriffe im Gange erfolgreich abgeschlossen) ab. Das Spiel schien schon nach 15 Minuten entschieden. Im Gleichschritt ging es bis zum 9:4 weiter. Als es nur noch 10:7 stand zeigte Remane Auszeit an, erklärte seinen Schützlinge, was verbessert werden kann. Als die Gäste auf 8:10 rankamen, schien die geforderte Pause nichts gebracht. Doch dann ging die Post aufgrund einer agilen Deckungsarbeit ab, mit der beruhigenden 19:9-Führung konnte der Pausentee zu sich genommen werden. Innerhalb weniger Minuten wird im zweiten Abschnitt die Partie vorentschieden. Beim 28:13 hatte der Gastgeber 15 Tore Vorsprung, der etwas schmolz. Die Zeit der leichteren, sofern es die gibt, Auftaktgegner ist vorbei. Nun gilt es bei der zweiten Mannschaft aus Zwickau zu bestehen. "Ich nehme an, da weht der Wind uns kräftiger entgegen", denkt BSC-Coach Remane.
Naunhof:
Eichhorn, Haucke 4, Kaltenbach 4, Müller, Ritter 4,
Zoch 4, Richter 1, Wurzer 2, Hanisch 3, v. Bünau 2, Ganske 5/1, Ludwig 2. SM:
2/1:5/3, ZS: 6 zu 4.
25 gute Minuten reichen zum
Sieg
Handball-Oberliga, Damen: Taucha Naunhof 20:30 (11:12)
Taucha (sbf). Dank 25 Minuten sehenswerten Handballs bauen die Damen des BSC Victoria Naunhof bei der TSG Taucha ein 14:14 zum 30:20-Sieg aus und bleiben auch am zweiten Oberligaspieltag ungeschlagen. Das Gelbe vom Ei war es nicht, was Naunhofs Handballdamen in der ersten Halbzeit anboten. Beste Wurfmöglichkeiten blieben ungenutzt, dem Passspiel fehlte mehrfach die Genauigkeit. Lediglich Maria Ludwig, die im ersten Abschnitt zwei mal traf, insgesamt von zehn Würfen neun erfolgreich abschloss, hob sich da schon ein wenig ab. Nach zwölf Minuten glichen die Remane-Schützlinge zum 3:3 aus, lagen später 8:10 hinten, bevor eine leichter Formanstieg noch die 12:11-Halbzeitführung brachte. "Das war eine schwere Geburt", murmelte Mannschaftsleiter Thomas Gebauer so dahin und er fügte nur an: "Es kann nur besser werden." Er verriet auch noch, dass die Halbzeitansprache es in sich hatte, aber Wirkung zeigte. Zwar konnten die Rand-Leipzigerinnen mit zwei Siebenmetertoren bis zum 14:14 noch mithalten (34.), brachen dann aber ein, gingen im Torwirbel der Victoria-Damen unter. Wie bereits schon erwähnt, hatte Maria Ludwig großen Anteil an der 25-minütigen Galavorstellung. Im Positions- und Konterspiel machte sie kaum Fehler und ihre 90-prozentige Torausbeute kann sich sehen lassen. "Die letzten 25 Minuten sollten unser Anspruch für die Zukunft sein³, meinte Victoria-Trainer Stefan Remane, der noch ergänzte: "Es kann fatale Folgen haben, wenn man den Gegner auf die leichte Schulter nimmt."
Naunhof: Eichhorn, Haucke 3, Richter 3, Zoch 2, Ritter 3, Wurzer
2, Hanisch, v. Bünau 4, Ganske 4/2, Ludwig 9.
SM: 4/3 zu 5/2. Zeitstrafen: 4
zu 1.
Traumstart für Victoria
Handball-Oberliga, Damen: Naunhof - Görlitz 36:17
Naunhof (sbf). Einen
Traumstart legten die Handballdamen des BSC Victoria Naunhof hin. Sie gewannen
gegen Koweg Görlitz ihr Oberligaspiel klar mit 36:17. "Eine lange
Vorbereitungsphase ging zu Ende³, damit wollte Trainer Stefan Remane sagen, es
wurde Zeit, dass es endlich wieder richtig losgeht. Der Start in die Saison, wo
es um die begehrten Plätze für die Mitteldeutsche Liga geht, gelang. Doch
übermüdig wird deswegen beim BSC niemand. "Wo wir tatsächlich stehen, kann
keiner zum jetzigen Zeitpunkt einschätzen³, so Remane. Der und auch
Mannschaftsleiter Thomas Gebauer trauten ihren Augen nicht, als es nach 15
Minuten 11:2 stand. Zwölf der bis dahin vorgetragenen Angriffe endeten mit einem
Tor. Die Gäste befanden sich im Schockzustand, schafften es aber, dass der
Vorsprung bis zum 19:9 bis kurz vorm Halbzeitpfiff in etwa gleich blieb. Beim
22:9 ging es in die Pause, danach übernahm Victoria wieder die Initiative,
erhöhte auf 31:12. Ab der 40. Minute begann Remane zu experimentieren. "So eine
Gelegenheit kommt nicht alle Tage³ (Remane). Außerdem wurde in der Abwehr nicht
mehr richtig zugelangt und somit wurde ein noch höherer Sieg verschenkt. Wichtig
sei gewesen, dass immerhin 14 Spielerinnen zur Verfügung standen, die alle ihre
Sache, auch wenn es die Mannschaftsstatistik nicht eindeutig wiederspiegelt, gut
machten. Darauf ließe sich aufbauen.
Naunhof: Eichhorn, Haucke 4, Kaltenbach 1, Müller, Ritter 5,
Zoch, Richter, Schuster 5, Peters, Wurzer 3, von Bünau 3/1, Hanisch 2, Ganske
12/5, Ludwig 1. Siebenmeter: 9/6 zu 6/3 Zeitstrafen: 5 zu 6.
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